“Phishing” ist zusammengesetzt aus “Password” und “fishing”.
Betrüger forderten in eMails dazu auf, einem Link zu folgen und persönliche Daten, Passwörter oder PIN-Codes anzugeben oder zu aktualisieren. Tatsächlich verweist der Link nur auf eine fast perfekte Kopie einer Originalseite.
Mit Hilfe von eMail-Viren (Trojaner) spionieren Betrüger persönliche Konto-, Zugangs- oder Kundendaten aus.
10 Tipps zum Vermeiden von Pishing
- Schützen Sie vertrauliche Daten bei der Übertragung über nicht geschützte Netze. Hierbei helfen nicht nur Verschlüsselungsverfahren.
- Prüfen Sie im Zweifel, mit wem Sie es zu tun haben. Mailabsenderadressen sind ohne weiteres fälschbar, prüfen Sie angegebene URLs, in der Regel kommunizieren Banken und E-Commerce-Shops über sichere Internetseiten (https://).
- Speichern Sie weder PINs, TANs oder Kreditkartennummern noch Ihre persönlichen Zugangsdaten (Passwörter) für den Internetzugang auf der Festplatte ab.
- Programmdownloads sollten Sie ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen vornehmen. Damit erzielen Sie einen Schutz vor sog. Trojanischen Pferden, die das Ausspähen sensibler Daten ermöglichen und bei der nächsten Anwahl u.U. vollenden. Vorsicht bei Peer2Peer-Netzwerken, hier lauern vermehrt Gefahren. Gleiches gilt für Mail-Anhänge.
- Kontrollieren Sie, wer eventuell sonst noch den Internetzugang Ihres PCs nutzt. Schützen Sie sich vor unbefugten Zugriffen auf Ihren PC durch eine Sicherheitsabfrage beim Starten Ihres PCs.
- Nutzen Sie die aktuellsten Programmversionen und die angebotenen Sicherheits UpDates, Patches und Bugfixes für Ihr Beriebssystem und Ihre Internetzugangssoftware und -browser. Windows bietet bspw. kontinuierlich einen Sicherheitscheck Ihrer Programmversionen unter http://windowsupdate.microsoft.com.
- Lassen Sie bei der Internetnutzung aus Internetcafés besondere Vorsicht walten, Sie wissen nie, wer vor und nach ihnen den PC nutzt und welche Programme sich auf der Festplatte befinden.
- Nutzen Sie die Sicherheitsoptionen Ihres Internetbrowsers. Sie ermöglichen dadurch, dass Sie beim Ausführen von Java-Applets und Cookies zuvor um Erlaubnis gefragt werden.
- Nutzen Sie Virenscanner, Antidialer- und Sicherheitssoftware.
- Die zunehmende Verbreitung von DSL-Anschlüssen und die attraktiven Volumenpakete der Internetprovider haben dazu geführt, dass die Nutzer heute nicht nur dann online sind, wenn es unbedingt erforderlich ist. Jeder PC hat eine eigene Adresse, die es ermöglicht, dass andere PCs mit in Verbindung treten können. Das erhöht das Risiko, dass jemand Unbefugtes Ihren PC durch die Hintertür betritt. Hiervor schützt der Einsatz einer persönlichen Firewall.